Datenschutz

Autor: Redaktion am: 2011-09-08

Adresshandel ist ein erfolgreiches Geschäft. Wer mit Adressen handelt, sollte allerdings stets einen Blick auf das Gesetz zum Datenschutz haben. Dieses Gesetzt ist nötig, um den Verbraucher vor unlauterer Werbung zu schützen, ebenso wie vor der illegalen Beschaffung und Verwendung seiner Daten.

Da der Handel mit Adressdatensätzen stets ein erfolgreicher Markt war, der stetig wuchs, ist die Nachfrage nicht immer zu bedienen gewesen. Mochte der Verbraucher anfangs noch naiv gewesen sein und seine Daten recht schnell preisgegeben haben, wurde das im Laufe der Zeit immer weniger. Die Skepsis wuchs und damit auch die illegale Datenbeschaffung, mit der versucht wurde, die Einbußen in der Daten-Generierung zu beheben.

2009 wurde der Datenschutz im Bereich des Adresshandels daher verschärft. Seit dem ist es nur noch erlaubt, Daten zu verwenden, wenn eine ausdrückliche Einwilligung des Adressgebers vorliegt. Auch einer Nutzung durch Dritte muss im Vorfeld zugestimmt werden, ist dies angedacht. Zuwiderhandlungen haben Geldstrafen zur Folge, die in ihrer Summe nicht niedrig gestaltet sind.

Um auf der sicheren Seite zu sein, ist die Anfrage von Datenkäufern nach Adressen mit solchen Einwilligungen gestiegen. Die Datenanbieter reagieren darauf und bieten ihre Leads meistens schon mit solchen Adressgeber-Einwilligungen an. Solche Datensätze sind allerdings entsprechend teurer. Wer diese Mehrkosten scheut, den wird interessieren, dass sich auch mit auch guter Adresssoftware solche Einwilligungen erlangen lassen. Das funktioniert beinahe voll automatisch und bringt den Datennutzer auf die sichere Seite.



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